Kirchengemeinden Happurg und Kainsbach

Evangelisch-Lutherische Kirche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr seid das Salz der Welt.

Salz„Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde...“, so bekennen wir immer wieder in unsren Gottesdiensten. Wer sich zu Gott als dem Schöpfer der Erde bekennt, der kommt nicht daran vorbei, sich für ihre Bewahrung einzusetzen. Denn wer Gott liebt und sich zu ihm bekennt, der achtet auch das, was Gott am Herzen liegt.

Natürlich kann man sich fragen, was bewirkt schon unsere Mühe für die Umwelt, wenn anderswo der Umwelt- und Klimaschutz eine untergeordnete Rolle spielt. Im Grunde, so glauben viele, ist es doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber lasst uns doch mit gutem Beispiel vorangehen. Jesus sagte zu seinen Freunden: „Ihr seid das Salz der Welt.“ Und Salz verändert und macht‘s geschmackvoller. Salz kann sogar beißend oder lösend wirken. Wenn heute keiner wie Salz sein will, was soll dann aus unsrer Erde werden und aus der Zukunft unsrer Kinder?

Unser Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm sagte erst kürzlich dazu: „Für mich hat ein Besuch in unserer Partnerkirche in Tansania die Dringlichkeit des Themas vor Augen geführt. Meine Freunde dort zeigten mir die verdorrten Felder, Entwicklungsprojekte, die wegen der klimawandelbedingten Wetterextremitäten einfach kaputtgehen. Unser CO2-Ausstoß liegt in Deutschland pro Kopf und Jahr zwischen 9 und 10t, der in Tansania bei 0,2t. Das macht deutlich: die ersten Opfer des Klimawandels sind häufig die, die am wenigsten dazu beigetragen haben.“

Es ist höchste Zeit, umzudenken. Und das beginnt schon im Kopf: Wo kann ich anfangen, was zu verändern? Mit der Reduzierung von Plastikmüll? Wo kann ich die Energie und das Wasser bewusster nutzen? Kann ich weniger Auto, mehr Fahrrad fahren mehr zu Fuß gehen und auf ein Elektroauto umsteigen? Wie wäre es mit grünem Strom...? – Es muss ja nicht gleich alles auf einmal sein. Aber man kann anfangen und hier richtig kreativ werden und es anderen vormachen. Irgendwie finde ich es auch spannend, eingefahrene Lebensformen zu ändern, Neues zu entdecken und auszuprobieren. Bestimmt wird jeder etwas finden, wo er seinen Beitrag leisten kann für den Erhalt der Erde und für die Zukunft unsrer Kinder – da bin ich mir sicher.